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Hintergrund

 

24 / 7 – 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche

 

THE PASSION OF LIFE, die Geschichte des Leidens und Lebens, der Lust und der Leidenschaft - ist ein poetischer Film, der mit seiner Semantik unsere gewohnte, erlebte und gelebte Ordnung provoziert und durchbricht. Einfühlsam und weitab vom Klischee zeigt der Film in emotionalen und humoresken, in nachdenklichen und skurillen Momenten die Zerrissenheit seiner Protagonisten auf der Suche nach sich und dringt dabei mit einer entwaffnenden Ehrlichkeit in die Bereiche ein, in denen der Einzelne völlig allein mit sich ist - ohne dabei den Figuren zu nahe zu treten oder sie zu denunzieren, sondern sie wertfrei als das zu akzeptieren, was sie sind, mit all ihrem Hang zur Verwirklichung und der Einsamkeit, die dahintersteckt, mit ihrem Suchen und ihrem Scheitern - es ist der Mensch, der hier befragt wird.


Regisseur und Drehbuchautor Roland Reber: „Es war uns sehr wichtig, durch viele Interviews, Vorortrecherchen und Literatur uns ernsthaft mit der Thematik auseinander zu setzen. Das Thema Sexualität ist in 24 / 7 THE PASSION OF LIFE auch eine Metapher für die Identitätssuche, die sich in der Sexualität vielleicht deutlicher ausdrückt als in anderen Bereichen, auch eine Metapher für das Leben. Der ganze Film ist ein Symbolismus und spielt mit archetypischen Elementen. “
Die Sexualität im Film wird als natürlicher Teilbereich des Menschen dargestellt, als lustvolle Erfahrung von sich selbst und des Lebens, als intensive Form der Kommunikation und wird weder als Tabu –Thema noch als Quotensteigerung behandelt, sondern es findet ein respektvoller Umgang statt, der nicht nur eine Abwertung des Menschen verurteilt, sondern ganz auf eine Wertung verzichtet.


Darstellerin, Kamerafrau und Drehbuchautorin Mira Gittner erklärt den Ansatz: „Sexualität ist individuell und da es nicht DEN Menschen gibt, gibt es auch nicht DIE Sexualität. Für jeden bedeutet Sexualität etwas anderes und niemand hat das Recht, vorzuschreiben, wie und ob jemand seine Sexualität zu leben hat, solange es im gegenseitigen Einvernehmen stattfindet. Ebenso ging es bei dem Film nicht um eine dokumentarische, sondern um eine lyrische Darstellung, nicht um die rein körperliche, sondern auch um die intellektuelle Auseinandersetzung mit dem Thema, es ging um die Essenz, um das, was dahinter liegt bzw. was wir dahinter vermuten. Das ganze Spektrum der sexuellen Ausdrucksmöglichkeiten aufzuzeigen würde das Volumen eines Spielfilms bei Weitem sprengen. Es ging uns ja auch nicht um eine Dokumentation der SM- oder Swinger-Szene mit allen Möglichkeiten der Sexualpraktiken, sondern um eine Geschichte über Menschen. Es war uns allerdings wichtig, die Atmosphäre der SM-Sessions oder des Swingerclubs authentisch wiederzugeben.“


24 / 7 THE PASSION OF LIFE hatte seine Uraufführung im Oktober 2005 beim Sitges Filmfestival in Spanien und feierte seine Deutschland-Premiere auf den 39. Hofer Filmtagen 2005 mit drei ausverkauften Vorstellungen.
24 / 7 THE PASSION OF LIFE berührt den Menschen in seinen tieferen Schichten. Ein Film, der sicherlich kontroverse Diskussionen auslösen wird.